Warscheinlich gibt es nichts auf der Welt, was Menschen mehr umtreibt als Liebesbeziehungen. Sie sind die Quelle für Glück, Stabilität und emotionales Wohlbefinden. So zumindest der Volksglauben. Aber was, wenn das auf deine Beziehung so gar nicht mehr zutrifft?

Die Auswirkungen einer unglücklichen Beziehung sind das genaue Gegenteil. Steigende Unzufriedenheit, Unsicherheit und emotionale Instabilität, die sich über kurz oder lang auch auf den pysischen Körper auswirken. Es macht also durchaus Sinn, dem Thema Liebesbziehung ausreichend Beachtung zu schenken. 

Der häufigste Grund dafür, dass sich die Partner in Beziehungen nicht mehr wohl fühlen ist, und das mag vielleicht überraschen, Missachtung. Tendenziell ist es so, dass sich Frauen in irgendeiner Form nicht ausreichend beachtet, gesehen oder verstanden fühlen, wohingegen Männer nicht checken, was ihre Partnerin eigentlich von ihnen will. Sie merken schon, dass ihre Partnerin irgendwie unzufrieden ist, wissen aber einfach nicht, was sie dagegen tun sollen. Aus dieser überforderung heraus, flüchten sie sich zu Kollegen, in ein Hobby, in die Arbeit oder vor den Fernseher. Die Partnerin fühlt sich noch weniger beachtet und zieht sich entweder immer mehr zurück oder beginnt damit, an ihrem Partner herumzumeckern. Und schon haben wir einen wunderbaren Teufelskreis.*

Selbstverständlich gibt es noch viele andere Gründe, warum es gerade nicht so prickelt in einer Beziehung. Was es auch sein mag, für beide Partner gilt es, zuerst folgende zwei Dinge zu verstehen:

1. Egal, was dich an deinem Partner stört oder nervt, es hat etwas mit dir zu tun. Die Welt ist ein Spiegel und unsere Partner bzw. Partnerinnen sind unser grösstes, bestes und direktestes Lernfeld. Was vielleicht im ersten Moment etwas frustierend klingt, ist etwas ganz wunderbares. Denn es bedeutet, die Trennung alleine ist keine Lösung. Wenn du nichts dazu lernst, wirst du wieder dieselbe Art von Partner wählen. Wenn du also etwas lernen möchtest, hier bietet sich dir die beste Gelegenheit dazu.

2. Werde dir deiner Bedürfnisse bewusst. Und damit meine ich nicht: Mich stört es, dass mein Partner seine Socken nicht wegräumt oder meine Partnerin den Briefkasten nie leert. Grabe tiefer. Was steht wirklich dahinter. Erst dann wird es überhaupt möglich, deine Bedürfnisse zu kommunizieren und Lösungen zu finden.

Aus diesem Grund beginnt bei mir die Paartherapie immer zuerst mit Einzelsessions. Gestartet wird der eigentliche Prozess erst, wenn beide Partner je einmal bei mir waren und beide damit einverstanden sind, mit mir an sich und an der Beziehung zu arbeiten. 

Bereit? Dann vereinbart gleich hier euren ersten Termin, jeder für sich. 

Ich freue mich darauf, euch kennenzulernen.

*Ich würdige und respektiere jeder Art von Beziehung. Vertausche die weibliche mit der männlichen Form, sollte es bei euch umgekehrt sein, oder ersetze alle Männer mit Frauen oder alle Frauen mit Männern, solltest du in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung leben.